Appreciative Inquiry

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Das verstärken, was funktioniert

Appreciative Inquiry (AI, Wertschätzende Befragung) ist eine Veränderungsvision und -strategie. Der Grundgedanke ist, dass ein System sich in eine positive Richtung entwickelt, wenn die Menschen gemeinsam erkunden, was funktioniert und was sie in Zukunft wollen. Auf der Grundlage dieser Gespräche fangen die Beteiligten an, Wege auszuloten, wie sie ihre Stärken einsetzen und in Richtung einer Zukunft gehen können, die ihnen lohnenswert erscheint.


Die systematische Erkundung von Stärken lässt Verbindungen wachsen: sie inspiriert zu neuen Zukunftsbildern und schafft Energie, diese Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen. AI hilft, zu mobilisieren und die unterschiedlichen Kenntnisse, Kompetenzen und Interessen zu verknüpfen. Das ist ein idealer Nährboden für neue soziale und organisatorische Lösungen, die von einer (großen) Gruppe von Akteuren unterstützt werden.

Beide Wörter des Ausdrucks „Appreciative Inquiry“ sind wichtig:

  • appreciative (wertschätzend) heißt, dass Dinge, von denen man mehr sehen möchte, dauerhaft im Mittelpunkt stehen.
  • inquiry (Befragung) sagt etwas über den Ansatz aus: eine Einladung an die Menschen, ihre eigenen Praktiken zu überprüfen und gemeinsam an einer nachhaltigen Veränderung mitzuwirken.


Bei Kessels & Smit arbeiten viele Berater an Projekten auf Basis der Appreciative Inquiry. Wir schreiben auch über AI, betreiben Forschung zu diesem Thema und bilden Menschen in dieser Veränderungsphilosophie aus.

Bei vielen Aktivitäten arbeiten wir mit der Case Western Reserve University in Cleveland zusammen, dem Geburtsort der AI. Zusammen mit Pionieren wie David Cooperrider und Ronald Fry leiten wir die Appreciative Inquiry Learning Networks in Flandern. Kessels & Smit fungierten auch als Mitinitiatoren der 5. AI World Conference in Gent 2012.


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